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Traditionelle Pfandbriefe

Traditionelle Pfandbriefe unterliegen den gleichen Sicherheitsanforderungen wie Jumbo-Pfandbriefe. Für beide Pfandbriefarten gelten die strengen Vorschriften des Pfandbriefgesetzes.

Traditionelle Pfandbriefe unterscheiden sich vielmehr in der Ausgestaltung der Emission:

  • Ausstehendes Volumen
    Jumbo-Pfandbriefe müssen grundsätzlich ein ausstehendes Volumen von mindestens  1 Mrd. Euro aufweisen. Für traditionelle Pfandbriefe gibt es keine Volumensgrenzen.
  • Namenspfandbriefe
    Traditionelle Pfandbriefe können nicht nur in Form von Inhaberpapieren, sondern auch als Namenspfandbriefe begeben werden. Das ist bei Jumbo-Pfandbriefen ausgeschlossen.
  • Ausgestaltung
    Die Mindeststandards sorgen dafür, dass Jumbo-Pfandbriefe ein stark standardisiertes und damit hochliquides Produkt darstellen, während sich die Ausgestaltung beim traditionellen Pfandbrief in der Regel stark an den Interessen bestimmter Investoren orientiert. 

Maßgeschneiderte Pfandbriefe

Für institutionelle Investoren können "maßgeschneiderte“ Pfandbriefe angeboten werden. Maßgeblich für die spezifische Ausgestaltung ist dabei das gewünschte Risiko-/Ertragsprofil und die Zinserwartung der Investoren.
Mit solch maßgeschneiderten Pfandbriefen können Pfandbriefbanken die Vorteile von Derivaten und die international herausragende Kreditqualität des Pfandbriefes zu für Investoren attraktiven Konditionen kombinieren. Unter individuell ausgestalteten Pfandbriefen werden Emissionen zusammengefasst, die im Gegensatz zu Plain-Vanilla-Produkten immer eine derivative (Zins-)Komponente enthalten. So räumt z. B. eine kündbare Stufenzinsanleihe dem Investor eine Prämie in Form eines deutlich über dem Marktzins liegenden Kupons für das Kündigungsrecht seitens der Emittentin ein.

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